Die Irrfahrt Teil 1

Ich war gut gelandet, doch kaum hatte ich wieder sicheren Boden betreten, fingen die Probleme an. Ich ging durch die Passkontrolle und fand mich plötzlich in einem Raum ohne Türen wieder. Wo ging es weiter? Ich machte einen Schritt auf die mir im Weg stehende Wand zu und siehe da, schob sich die Wand zur Seite und so bahnte ich mir den Weg in die Empfangshalle. Den Schalter der Mietwagenfirma fand ich gleich, der Wagen stand jedoch auf irgendeiner Ebene unweit des Flughafens und die Beschreibungen der Dame am Schalter waren zwar präzise, jedoch schwer nachvollziehbar. Der Fahrstuhl, den ich nehmen sollte, befand sich nämlich hinter den Toiletten und das war derart merkwürdig, dass ich einfach nicht darauf kam durch die Toiletten hindurch zu marschieren, um dahinter einen Lift zu vermuten. Zum Glück waren zwei Damen eines bekannten deutschen Touristikunternehmens dabei, direkt vor den WCs ihren Stand aufzubauen. Sie fragte ich und sie gaben mir den entscheidenden Tipp, dem Toilettenschild zu folgen, um dort den Aufzug vorzufinden. Er führte mich in die Abflughalle, von dort gab es eine Brücke, die ich überqueren musste, um sodann ins vierte Untergeschoss zu fahren. Dort standen die Mietwagen. Ich war durchgeschwitzt und fühlte mich etwas schwach, denn ich hatte seit dem Morgen nichts gegessen. Der Wagen, den ich erhielt, gefiel mir gleich. Wie zwei Enten watschelten der Mietwagenvermieter und ich gebückt einmal um den Wagen herum, um alle Lackschäden und Dellen zu notieren, die schon vorhanden waren. Es waren viele und so dauerte es eine Weile, bis ich den Wagen übernehmen konnte. Er war klein und spritzig, doch dummerweise begriff ich nicht wie der Navi funktionierte. So brauchte ich eine Weile um vom Flughafenparkplatz zur Autobahn zu finden. Bis zum Hotel waren es rund zwanzig Kilometer, und ich freute mich auf ein ordentliches Mittagessen und vor allem auf eine Dusche. Als der erste Tunnel kam, suchte ich hektisch nach dem Lichtschalter und fand ihn nicht gleich. Stattdessen hörte der Blinker eine Weile nicht mehr auf, immerhin war das auch eine Art Licht.

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